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Wie PKV-Beiträge die Steuerlast senken

© istock: filmfoto

 

11.02.2020

Privatversicherte können bei ihrer Steuererklärung  mit teils erheblichen Rückzahlungen rechnen. Denn das Finanzamt berücksichtigt die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung als Sonderausgaben. Und es gibt noch eine gute Nachricht:

Die Versicherer informieren, in welcher Höhe das Finanzamt Beiträge anerkennt

Die Versicherungsunternehmen ersparen ihren Kunden viel Arbeit: Sie teilen ihnen nämlich automatisch mit, bis zu welcher Höhe das Finanzamt die Beiträge steuermindernd anerkennt. Diese Bescheinigungen können die Versicherten dann direkt für die Steuererklärung verwenden. Das ist eine große Erleichterung, denn die Formel zur Ermittlung der abzugsfähigen PKV-Beiträge ist kompliziert.

So werden die abzugsfähigen PKV-Beiträge berechnet

Mehr Zeit für die Steuererklärung

Seit vergangenem Jahr ist eine pünktliche Abgabe der Steuererklärung besonders wichtig. Zwar läuft die Frist nun bis zum 31. Juli und damit zwei Monate länger als bisher. Dafür erheben die Finanzämter nun aber einen Zuschlag für eine verspätete Abgabe. Er beträgt 0,25 Prozent der Steuer, mindestens jedoch 25 Euro für jeden angefangenen Monat der Verspätung.

Steuererklärungsfristen für den Veranlagungszeitraum 2019
  Frist bisher Frist neu

Frist für die
Erklärung 2019

Allgemeiner
Abgabetermin

31. Mai des
Folgejahres

31. Juli
des Folgejahres

31. Juli 2020

Abgabetermin für
"beratene" Fälle

31. Dezember
des Folgejahres

Ende Februar des
übernächsten Jahres

28. Februar 2021

 

Stand: 11.02.2020

 

 

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