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Private Krankenversicherung entlastet Arbeitgeber um 1,3 Milliarden

27.01.2016

Durch die Private Krankenversicherung werden Arbeitgeber jährlich um etwa 1,3 Milliarden Euro entlastet. Dies hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) in einer aktuellen Analyse ermittelt. Grund ist der in der Regel niedrigere Arbeitgeberbeitrag bei privat versicherten Beschäftigten. 

„Ob ein Arbeitnehmer gesetzlich oder privat versichert ist, macht für den Arbeitgeber einen spürbaren Unterschied bei den Lohnzusatzkosten aus“, erklärt der vbw-Hauptgeschäftsführer Brossardt. Durchschnittswerte zeigten, dass ein Arbeitgeber die Lohnzusatzkosten mit jedem zusätzlichen privatversicherten Arbeitnehmer um 1.267 Euro pro Jahr senken kann. „Hochgerechnet auf alle privatversicherten Arbeitnehmer bedeutet dies, dass den Arbeitgebern in Deutschland deshalb Lohnzusatzkosten in Höhe von 1,33 Milliarden Euro jährlich gar nicht erst entstehen“, so Brossardt.

Der Wettbewerb zwischen der privaten und der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung leiste aber nicht nur einen Beitrag für stabilere Lohnzusatzkosten, er trage auch zu besseren Lösungen im Gesundheitswesen insgesamt bei. Davon profitierten alle Patienten in Deutschland.

Die Analyse ist unter www.vbw-bayern.de abrufbar.

 

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