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Pflegezusatzversicherung weiter im Aufwind

05.07.2019

Im Jahr 2018 hat die Zahl der privaten Pflegezusatzversicherungen erneut deutlich zugenommen. Nach den vorläufigen Geschäftszahlen der Privaten Krankenversicherung (PKV) stieg ihre Zahl um etwa 94.000 Versicherungen an (plus 2,3 Prozent). Damit gibt es nun insgesamt etwa 3,7 Millionen private Pflegezusatzversicherungen.

Die Pflegeversicherung ist eine Teilkostenversicherung, da sie je Pflegegrad nur eine gesetzlich definierte, gedeckelte Geldsumme zur Verfügung stellt. Mit der Pflegebedürftigkeit geht daher auch die Gefahr einer finanziellen Überforderung einher: Fast jeder fünfte Betroffene ist nicht in der Lage, für seine Pflegekosten alleine aufzukommen. Mit einer Pflegezusatzversicherung können privat und gesetzlich Versicherte diese Restkosten decken und ihr komplettes Pflegerisiko mit relativ kleinen Beiträgen absichern – nachhaltig und generationengerecht.

Zahl der Pflege-Bahr-Policen steigen um 5,3 Prozent

Seit dem Jahr 2013 fördert auch der Staat die private Pflegevorsorge, durch einen Zuschuss zur sogenannten staatlich geförderten, ergänzenden Pflegeversicherung (GEPV). Bei dieser Pflegezusatzversicherung – auch bekannt als „Pflege-Bahr“ – handelt es sich um eine Pflegetagegeldversicherung. Dank unbürokratischer Vorgaben ist der Zugang dazu zu besonders günstigen Bedingungen möglich.

Der Start der staatlichen Förderung hat das Wachstum der Pflegezusatzversicherungen sehr verstärkt: Die Zahl der geförderten und ungeförderten Verträge nahm in diesen sieben Jahren von 2,2 auf 3,7 Millionen zu – das entspricht einem Anstieg um 67 Prozent.

Das zeigt: Immer mehr Menschen wissen, dass die gesetzliche Pflegepflichtversicherung nur einen Teil der Kosten für Pflegedienst oder Heim deckt.

Im Einzelnen stieg die Zahl der geförderten Policen im Jahr 2018 um 5,3 Prozent auf 0,9 Millionen, die Zahl der ungeförderten Verträge um 1,8 Prozent auf 2,8 Millionen.

 

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