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Gutachten: Einheitliche Gebührenordnung bringt keinen Nutzen und hohe Kosten

 

30.01.2018

Die von der SPD geforderte einheitliche Gebührenordnung würde die angestrebten Ziele wie kürzere Wartezeiten oder eine stärkere Ansiedlung von Ärzten in strukturschwachen Regionen nicht erreichen. Stattdessen würde sie die Beiträge in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verteuern. Zu diesen Ergebnissen kommt ein aktuelles Gutachten (PDF-Dokument, 190.4 KB) führender Gesundheitsökonomen, Juristen und Praktiker, das von Bundesärztekammer und PKV-Verband in Auftrag gegeben wurde.

Einheitliche Gebührenordnung: mehr Schaden als Nutzen für GKV-Versicherte

Eine einheitliche Gebührenordnung würde demnach für die GKV-Versicherten mehr Schaden als Nutzen bringen. Die von der SPD versprochene finanzielle Kompensation für Ärzte würde zu einer Erhöhung des GKV-Beitrags um 0,46 Prozentpunkte führen.

Schließlich wäre die Vereinheitlichung der kassen- und privatärztlichen Vergütung aus rechtlicher Sicht ein verfassungswidriges und gegebenenfalls auch ein europarechtswidriges Unterfangen.


  • Kurzfassung des Gutachtens (PDF-Dokument, 63.9 KB)
  • Vollständiges Gutachten (PDF-Dokument, 190.4 KB)

    Autoren des Gutachtens:

    Dr. Rainer Hess, Rechtsanwalt

    Prof. Dr. Gregor Thüsing, Universität Bonn

    Prof. Dr. Volker Ulrich, Universität Bayreuth

    Prof. Dr. Eberhard Wille, Universität Mannheim

    Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger, Universität Augsburg

 

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