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Informationen zur Pflegereform

03.11.2016

Am 1. Januar 2017 tritt die umfangreichste Reform seit Bestehen der Pflegepflichtversicherung in Kraft. Unter anderem werden die bisherigen drei Pflegestufen durch fünf Pflegegrade ersetzt. Zudem wird die Einstufung der Pflegebedürftigkeit ganzheitlicher und gerechter gestaltet: Ausschlaggebend wird sein, welche Fähigkeiten Pflege­bedürftige haben. Darüber hinaus erhöht das Gesetz in den meisten Bereichen die absolute Höhe der Leistungen.

Für alle, die bereits Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung erhalten, gibt es einen Bestandsschutz, der garantieren soll, dass sich ihre Leistungen nicht verschlechtern werden. Die Überführung von den heutigen Pflegestufen in die neuen Pflegegrade erfolgt zudem automatisch. Die Empfänger on Leistungen müssen selbst also nichts unternehmen. Privatversicherte werden von ihren Versicherungsunternehmen umfassend über alle Neuregelungen informiert.

 

Onlineberatung

 

Betroffenen und pflegenden Angehörigen steht eine umfassende Datenbank mit konkreten Hilfsangeboten in ihrer Nähe zur Verfügung. Über eine leicht bedienbare Suchfunktion können Informatio­nen zu Pflegeheimen, ambulanten Diensten, Tages- und Nacht­pflege, Betreuungsangeboten sowie weiteren Entlastungsmög­lichkeiten abgerufen werden. Mithilfe von Checklisten und Tests können Betroffene prüfen, ob sie eine Pflegestufe beantragen sollten. Mit einem Rechner lassen sich die Kosten von Pflege­diensten speziell für die individuell benötigten Leistungen abschätzen.