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FAZ: PKV ist „Milliardenstütze für das Gesundheitssystem“

28.12.2016

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung analysiert die aktuelle „Mehrumsatz“-Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) und kommt zu dem Schluss, dass die Private Krankenversicherung eine wichtige „Milliardenstütze für das Gesundheitssystem“ ist. Demnach haben die Privatversicherer 2014 insgesamt 32,3 Milliarden Euro für stationäre und ambulante Behandlung, für Zahnärzte, Arznei-, Heil- und Hilfsmittel ihrer Kunden ausgegeben. Wären das alles Kassenpatienten gewesen, hätten die Anbieter für gleiche Leistungen nur 19,9 Milliarden Euro bekommen.  

„Das führt zu der Frage, was passieren würde, sollte die PKV verschwinden“, so die FAZ weiter. „Müssten Ärzte, Zahnärzte und Apotheker auf die im Vergleich zu den Kassenentgelten zusätzlichen Einnahmen verzichten? Oder würden die Kassen einen Ausgleich zahlen? Dann müssten die Kassenbeiträge steigen. Die 12,5 Milliarden Euro (Mehrumsatz 2014) entsprächen rechnerisch einer Erhöhung um 1,0 Beitragssatzpunkte.“ In einem Kommentar der Zeitung heißt es dazu: „Das Gesundheitssystem profitiert vom Anbieterwettbewerb. Der zwingt beide Seiten, laufend Prozesse zu verbessern und attraktiver zu werden. Er hilft damit allen Patienten.“  

 

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