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Eltern wollen eigenen Kindern nicht zur Last fallen

© istock @Wavebreakmedia

 

27.05.2019

Manche Dinge ändern sich mit der Zeit: Noch vor 20 Jahren erwarteten Eltern, dass sie im Alter bei ihren Kindern wohnen können und von ihnen gepflegt werden. Das hat sich inzwischen geändert, wie eine aktuelle Umfrage der mhplus Betriebskrankenkasse und der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK) zeigt.

Heutige Eltern haben verstärkt die Sorge, sie könnten ihre Kinder im Alter belasten. Konkret bedeutet das: Dreiviertel der Deutschen ab 55 Jahren möchten im Pflegefall nicht von ihren Kindern betreut werden, sieben von zehn wünschen sich stattdessen einen professionellen Pflegedienst, der sie zuhause versorgt. Auch sollte der Nachwuchs nicht für die Pflege der Eltern zahlen müssen. Das wollen rund 82 Prozent der Befragten.

Dafür vorgesorgt haben allerdings nur die wenigsten. Gerade einmal ein Drittel der Befragten legt für einen möglichen Pflegefall monatlich Geld zurück oder hat bereits ausreichend dafür gespart. Unter den Befragten ohne Kinder haben noch weniger an eine Vorsorge gedacht: Von ihnen sichert sich nur jeder Vierte finanziell ab.

Das verdeutlicht: Private Eigenvorsorge ist wichtig – und wenn man zeitig genug anfängt auch für jedermann bezahlbar. So etwa mit dem "Pflege-Bahr", den die Private Krankenversicherung seit einigen Jahren anbietet und der vom Staat mit einem Zuschuss gefördert wird.

Die private Pflegezusatzversicherung übernimmt Kosten, die durch die Pflegepflichtversicherung nicht abgedeckt sind. So kann jeder Bedürftige für seine eigene Pflege aufkommen - und weder Angehörige noch das Sozialamt müssen einspringen. Das ist fair, generationengerecht und – wie die Umfrage zeigt – genau das, was die Menschen wollen.

 

Infografiken zur Studie

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