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Jugendliche und junge Erwachsene trinken weniger Alkohol

07.04.2016

Die neuesten Studienergebnisse zum Alkoholkonsum junger Menschen sind erfreulich: Nach der aktuellen Drogenaffinitätsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) trinken Jugendliche und junge Erwachsene später und weniger regelmäßig Alkohol. Aus Sicht von Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, ist dies auch ein Erfolg für „breit angelegte Präventionsmaßnahmen und Informationsangebote, wie unter anderem die BZgA-Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ Die Kampagne wird seit 2009 vom PKV-Verband finanziert (mehr zum Thema). Besorgniserregend ist allerdings die noch immer hohe Zahl junger Menschen, die Rauschtrinken praktizieren.

Regelmäßiger Alkoholkonsum, das heißt mindestens einmal pro Woche, nimmt unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiterhin kontinuierlich ab. Von den 12- bis 17-Jährigen geben aktuell 10 Prozent und von den 18- bis 25-Jährigen 34 Prozent an, dass sie regelmäßig Alkohol trinken (2005: 12- bis 17-Jährige 19 Prozent, 18- bis 25-Jährige 41 Prozent). Etwa jeder Dritte im Alter von 12 bis 17 Jahren sagt, dass er oder sie im Leben noch nie Alkohol getrunken hat. Obwohl die Verbreitung des Rauschtrinkens teilweise zurückgeht, ist sie insgesamt immer noch zu hoch: 16 Prozent der männlichen und 13 Prozent der weiblichen Jugendlichen geben an, dass sie sich mindestens einmal im Monat in einen Rausch trinken, bei den 18- bis 25-Jährigen sind es bei den Männern sogar 45 Prozent und bei den Frauen 33 Prozent.

Die Drogenaffinitätsstudie der BZgA wird seit 1973 in regelmäßigen Abständen durchgeführt und ist das zentrale Instrument zur Erfassung von Trends im Suchtmittelkonsum junger Menschen in Deutschland. Für die Drogenaffinitätsstudie 2015 wurden 7.004 Personen im Alter von 12 bis 25 Jahren im Zeitraum von März bis Juni 2015 befragt.

Ausgewählte Ergebnissen der BZgA-Studie finden Sie in einem Faktenblatt.

 

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