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Entlasten hilft. Darum fördern.

© iStock @wildpixel

 

06.06.2019

Zeitmangel ist ein weit verbreitetes Problem in der Pflege. Die Kombination aus wenig Personal, viel Arbeit und ständig anwachsenden bürokratischen Aufgaben belastet Pflegekräfte und ihre Patienten gleichermaßen. Hier tut Entlastung Not, damit die Pflegekräfte Ihr Hauptaugenmerk wieder auf die von ihnen betreuten Menschen richten können. 

Die Digitalisierung kann die Arbeit von Pflegenden erleichtern. Beispiele aus der elektronischen Pflegedokumentation zeigen, wie digitale Lösungen Arbeitsprozesse entbürokratisieren und sinnvoll verschlanken können.

Das jüngst vom Bundestag beschlossene Gesetz zur Stärkung des Pflegepersonals (PpSG) schafft  positive Anreize für Pflegeeinrichtungen , um digitale Anwendungen schneller in den Pflegealltag zu übernehmen  So wird die  Umstellung auf eine elektronische Datenverarbeitung (z.B. die elektronische Pflegeakte, das Entlassmanagement oder Verordnungen) von der Pflegeversicherung bezuschusst.

Konkret bedeutet das: Mit bis zu 40 Prozent, bzw. einmalig bis zu 12.000 Euro, wird eine digitale oder technische Ausrüstung subventioniert. Allein die Private Krankenversicherung (PKV) unterstützt das Sofortprogramm Pflege mit über 22 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren.

Auch die Umsetzung will geplant sein. Zusammen mit den Verbänden der Pflegeeinrichtungen, dem Bundesministerium für Gesundheit und dem GKV-Spitzenverband erarbeitet der PKV-Verband bis zum Jahresende ein Konzept, wie Pflegeeinrichtungen möglichst unkompliziert und mit wenig Aufwand digitale Instrumente einbinden und nutzen können.

Weitere Informationen zum Sofortprogramm Pflege sowie den Förderrichtlinien (PDF-Dokument) und dem Musterantrag (Excel-Tabelle (.xlsx)).

 
 

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