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Junge Gesundheitsprofis fordern mehr private Vorsorge in der Pflege​

© iStock/stockfour

 

06.08.2019

Die Stiftung Generationengerechtigkeit und die „Denkschmiede Gesundheit“ (DeGe), eine unabhängige und überparteiliche Initiative von jungen Menschen aus allen Berufsfeldern des Gesundheitswesens warnt vor steigenden Kosten in den gesetzlichen Sozialversicherungen: „Angesichts des demografischen Wandels ist das umlagefinanzierte System im Vergleich zum kapitalgedeckten System der privaten Kranken- und Pflegeversicherung bald nicht mehr generationengerecht“, heißt es in einem aktuellen Positionspapier der DeGe.

Einer Deckelung des Eigenanteils in der Pflegeversicherung, wie dies zum Beispiel die Grünen vorschlagen, steht die Initiative skeptisch gegenüber: „Wir, als Vertreter der jungen Generation, fordern eine bis ins letzte Detail ausgearbeitete Prognose der Kosten, die uns mit einer Pflegeversicherungs-Reform langfristig erwarten. […] Grundlegende Reformen als Schnellschuss sind Gift für die Funktionsfähigkeit unserer Sozialsysteme. Bis wir mehr Klarheit über die Reformvorschläge haben und diese keine unverhältnismäßigen weiteren Ausgaben mit sich bringen, brauchen wir neben den Beitragszahlungen für die Versicherungen eine stärkere private Vorsorge“, heißt es in dem Positionspapier.

Die DeGe setzt sich unter anderem für ein zukunftsfähiges, das heißt generationengerechtes Gesundheitssystem ein, das die Interessen junger Menschen berücksichtigt und eine Berufswelt schafft, die dauerhaft lebenswert ist.

 

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