• Vorlesen
  • A A A

Trotz PKV-Beitragserhöhungen in 2021: Langfristig geringere Steigerung als in der GKV

30.10.2020

Mehrere PKV-Unternehmen informieren in diesen Tagen ihre Versicherten über erforderliche Beitragsanpassungen ab 1. Januar 2021, die zum Teil starke Erhöhungen mit sich bringen. Sie beruhen auf einem deutlichen Anstieg der medizinischen Leistungsausgaben sowie stetig sinkenden Kapitalerträgen infolge der europäischen Niedrigzinspolitik. Ein sehr großer Teil der höheren Beiträge fließt in das PKV-typische Vorsorgekapital für die Versorgung im Alter, diese Werte bleiben den Versicherten also erhalten.

Gleichwohl sind die Beiträge in der gesamten PKV in den letzten 10 Jahren nicht stärker gestiegen als in der Gesetzlichen Krankenversicherung - inklusive der jetzigen Erhöhung für 2021. Auch im Falle einer aktuell besonders starken Erhöhung sollten die Versicherten daher stets ihre langfristige Beitragsentwicklung im Blick haben.

 

Nach den gesetzlichen Vorgaben darf die PKV die Beiträge erst nachträglich an den tatsächlichen Kostenanstieg anpassen – und das auch erst dann, wenn vorgegebene Schwellenwerte überschritten werden. Dadurch kommt es oft zu einem Wechselbad zwischen mehreren Jahren ohne jeden Anstieg und dann einzelnen größeren Erhöhungen. Das wollen wir den Versicherten gerne ersparen. Dafür gibt es konkrete Vorschläge, die auch von Verbraucherschützern unterstützt werden. Doch leider blockiert die SPD die dazu nötige Gesetzesänderung.

Hintergrundinformationen zu den Beitragsanpassungen finden Sie hier

 

Ähnliche Artikel

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten und um Nutzerverhalten und Marketingmaßnahmen in pseudonymer Form zu analysieren. Indem Sie fortfahren, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies und stimmen den Webanalyse-Maßnahmen zu. Ihr Einverständnis können Sie jederzeit widerrufen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Erweiterte Einstellungen