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Beitragserhöhungen in der PKV: Warum sie niedriger sind als in den Vorjahren

10.12.2018

In der Gesetzlichen Krankenversicherung sind die Beiträge von 2009 bis 2019 um durchschnittlich 3,3 Prozent pro Jahr gestiegen. In der Privaten Krankenversicherung waren es 2,8 Prozent. Von 2018 zu 2019 steigen die Beiträge der knapp 8,8 Millionen Privatversicherten im Schnitt sogar nur um 1,9 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP).

In den beiden Vorjahren lag die Steigerung mit 3,4 bzw. 4,4 Prozent deutlich höher. Das hängt vor allem damit zusammen, dass die bis 2017 und 2018 langfristig sinkenden Zinserträge mit einem Schlag „eingepreist“ werden mussten. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben durften die Versicherungsunternehmen die Beiträge nicht vorher anpassen und mussten damit zum Teil jahrelang warten. Für die Versicherten kam es so zu ärgerlichen Beitragssprüngen. 

Die gute Nachricht: Das in der Erhöhung zugrunde gelegte niedrigere Zinsniveau ist jetzt bis zum Vertragsende einkalkuliert. Wenn die Zinsen also nicht noch weiter sinken, sind aus diesem Grund keine Erhöhungen mehr nötig.

Beitragserhöhungen in der PKV: Das können Sie tun

Da es sich bei den genannten Zahlen um Durchschnittswerte handelt, können einzelne von höheren Beitragserhöhungen betroffen sein. Wir informieren auf unserer Themenseite, wie es dazu kommt und was man dagegen unternehmen kann.

 

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