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Beamtenbund: „Hamburger Modell keine Option“

15.11.2019

Der Beamtenbund Baden-Württemberg (BBW) hat seine Ablehnung gegenüber der Einführung einer pauschalen Beihilfe untermauert. Das sogenannte „Hamburger Modell“, das einen Zuschuss zum Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung für Beamtinnen und Beamte vorsieht, sei weiterhin keine Option, machte dbb Landeschef Kai Rosenberger in einem Gespräch mit Oliver Hildenbrand, dem Landesvorsitzenden der Grünen, deutlich.

Insgesamt sei das „Hamburger Modell“ der erste Schritt in Richtung „Bürgerversicherung“ und damit in ein Gesundheitssystem, das den derzeitigen hohen Leistungsstand der medizinischen Versorgung nicht halten könne, erklärte Rosenberger. Darüber hinaus halte die pauschale Beihilfe – anders als vielfach behauptet - keine echte Wahlfreiheit bereit, so der BBW-Vorsitzende weiter. Denn wer sich einmal für dieses Modell entschieden habe, könne nicht mehr zur individuellen Beihilfe zurückkehren.

Auch andere Landesverbände wie der Deutsche Beamtenbund Nordrhein-Westfalen und der Landesbund Schleswig-Holstein lehnen die pauschale Beihilfe mit der Begründung ab, sie sei kein Schritt in Richtung Attraktivität, sondern führe zu einer Aushöhlung des Berufsbeamtentums.

 

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