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Bayern hat Demenz im Blick

 

26.07.2019

Eine Demenz-Erkrankung stellt für Betroffene und ihre Angehörigen meist eine große Herausforderung dar. Die Bayerische Landesregierung setzt aus diesem Grund eine eigene Demenzstrategie um. Ziel ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren, Ängste abzubauen und die Lebensbedingungen von Demenzkranken und Angehörigen zu verbessern. Denn schon jetzt sind eine viertel Million Menschen im Freistaat an Demenz erkrankt – Tendenz steigend.

In diesem Jahr findet nun erstmals die „Bayerische Demenzwoche“ statt. Vom 13. bis zum 22. September sollen Fachleute, Kommunen und Verbände dadurch eine Plattform erhalten, um über die Krankheit und Hilfsangebote zu informieren. „Mein Ziel ist es, Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen eine größtmögliche Lebensqualität zu gewährleisten“, so die bayerische Gesundheits-Staatsministerin Melanie Huml (CSU). Auch die private Pflegeberatung compass engagiert sich als Kooperationspartner der Demenzwoche.

Kommunen stärken

Integriert in die bayerische Demenzwoche ist der „5. Bayerische Fachtag Demenz“ des Gesundheitsministeriums, der am 16.09. zwischen 10 Uhr und 16 Uhr stattfindet. Auf dem Fachtag geht es um konkrete Projekte und Initiativen, die Aspekte des Themas „Demenz in der Kommune“ beleuchten – aus der Sicht von Betroffenen, von pflegenden Angehörigen, aber auch aus Sicht der Kommunen selbst.

Die Lebensbedingungen in der Kommune stehen für die Staatsregierung besonders im Fokus: Die meisten Betroffenen wollen zu Hause in ihrem kommunalen Umfeld bleiben, meist unterstützt von ihren Angehörigen. Dies zu gewährleisten und beiden Gruppen weiterhin auch die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, erfordert bedarfsgerechte Angebote vor Ort.

Die Kommune muss zu einer „demenzgerechten Lebenswelt“ werden. In diesem Sinne stellt der Fachtag beispielsweise kulturelle und bewegungsorientierte Angebote oder Möglichkeiten der „tiergestützten“ Demenzbetreuung vor und widmet sich dem Thema Demenz und Teilhabe unter anderem auch aus kirchlicher Sicht.

 


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