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PKV-Alterungsrückstellungen setzen positive Impulse für die deutsche Wirtschaft

21.07.2015

Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Privaten Krankenversicherung (PKV) ist im Jahr 2013 erneut gestiegen. Eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) zu den volkwirtschaftlichen Wirkungen der Alterungsrückstellungen hat ergeben, dass der PKV-Anteil am Nettosparvolumen in Deutschland auf nunmehr 6,4 Prozent angewachsen ist. Ein Jahr zuvor hat der errechnete Anteil an der Nettoersparnis bei 6,1 Prozent gelegen, im Jahr 2011 bei 5,4 Prozent.

Nachhaltige Anlagepolitik der PKV zahlt sich aus

Der volkswirtschaftliche Bedeutungszuwachs in den letzten Jahren ist auf das positive Wachstum der Alterungsrückstellungen bei gleichzeitig leicht abnehmender gesamtwirtschaftlicher Ersparnis in Deutschland zurückzuführen. So konnte die PKV die Alterungsrückstellungen in der Kranken- und Pflegeversicherung trotz des andauernden Niedrigzinsumfelds in Europa im Jahr 2013 um 12,4 Mrd. Euro auf 194 Mrd. Euro erhöhen.

Mit ihrer erfolgreichen Anlagepolitik leistet die PKV einen wichtigen Beitrag zur Stabilität der deutschen Wirtschaft. Denn der PKV-Beitrag zur Kapitalakkumulation ermöglicht mehr Investitionen, die positive Impulse für die Arbeitsproduktivität und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft setzen. Hiervon profitieren auch die umlagefinanzierten Sozialversicherungssysteme.

Entwicklung bestätigt längerfristigen Trend

Die steigende volkswirtschaftliche Bedeutung der PKV ist ein längerfristiger Trend: Von 1996 bis 2013 sind die Alterungsrückstellungen der PKV um 160,7 Mrd. Euro gestiegen. Der Anteil an der Nettoersparnis Deutschlands lag im Jahr 1996 bei 3,4 Prozent.

Die WIP-Kurzanalyse „Volkwirtschaftliche Wirkungen der Alterungsrückstellungen in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung. Aktualisierte Werte des Beitrags zum Nettosparvolumen Deutschlands“ steht hier zum Download bereit.