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Alkoholkonsum von Jugendlichen auf „historischem Tiefstand“

© iStock @Charday Penn

 

11.11.2019

Das langjährige gemeinsame Präventionsengagement der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Privaten Krankenversicherung zeigt offenbar Wirkung: Nur weniger als neun Prozent der Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren trinken einmal pro Woche Alkohol – ein „historisch niedriger Stand“. Im Jahr 2004 waren es noch über 21 Prozent gewesen.

So steht es im aktuellen „Drogen- und Suchtbericht“ der Drogenbeauftragten der Bundesregierung (PDF-Dokument). Neben illegalen Drogen wie Cannabis widmet sich der Bericht auch legalen Rauschmitteln wie Tabak und Alkohol. Er beruft sich dabei unter anderem auf den „Alkoholsurvey 2019“ (PDF-Dokument) der BZgA.

Diesen Daten zufolge gibt es noch weitere positive Fakten beim Alkoholkonsum von Jugendlichen: Auch das Einstiegsalter beim Alkoholtrinken steigt an. Weniger als zwei Drittel der 12- bis 17-Jährigen haben überhaupt schon einmal Alkohol in ihrem Leben getrunken – ein umso erfreulicheres Ergebnis, wenn man bedenkt, dass es kurz nach der Jahrtausendwende noch fast 90 Prozent waren.

 

Gute Nachrichten gibt es außerdem beim sogenannten Rauschtrinken. In extremer Form wird es als „Komasaufen“ bezeichnet und kann sogar lebensgefährlich sein. Hier zeigen die Daten der BZgA: Der Anteil der 12- bis 17-Jährigen, die sich im Monat vor der Erhebung so stark betrunken haben, ist seit 2004 von 23 auf etwa 14 Prozent gesunken. Allerdings stagniert die Entwicklung seit einigen Jahren.

„Die rückläufigen Zahlen beim Alkoholkonsum Jugendlicher bestärken die PKV in ihrem Präventions-Engagement in diesem wichtigen Bereich“, kommentiert PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther den bisherigen Präventionserfolg.  Für zielgenaue Präventionsarbeit setzt die PKV dabei vor allem auf Schulen und auf das Freizeitumfeld als wichtige Lebenswelten.

Seit 2009 fi­nan­ziert die PKV „Al­ko­hol? Kenn dein Limit.“, die größ­te deut­sche Prä­ven­ti­ons­kam­pa­gne gegen Al­ko­hol­miss­brauch. Seit dem Beginn der Förderung stellte die PKV dafür insgesamt mehr als 80 Millionen Euro zur Verfügung.

 

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