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Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Psychotherapeutenausbildung

Mit dem Gesetzentwurf (PDF-Dokument)soll der Ausbildungsweg von Psychologen durch die Einführung eines wissenschaftlichen Masterstudiums  grundsätzlich überarbeitet werden. Vorgesehen ist ein fünfjähriges Hochschulstudium. Es ist Voraussetzung für die Erteilung der Approbation, mit der wiederum der Zugang zum Beruf des Psychotherapeuten eröffnet wird. Am Ende des Studiums steht mit der psychotherapeutischen Prüfung eine staatliche Prüfung. Sie dient bundeseinheitlich der Feststellung, dass jeder Berufsangehörige zur selbständigen und eigenverantwortlichen Patientenbehandlung in der Lage ist.

Der PKV-Verband bezweifelt, ob die vorgesehenen Neuregelungen aus Gründen der Versorgungsqualität notwendig sind und ob die gewählten Wege zu einer Verbesserung der Versorgung führen werden. Bislang gibt es keine belastbaren Untersuchungen, die Effekte der Psychotherapie in Abhängigkeit von Ausbildungsmodellen vergleichend darstellen. Formal soll die Psychotherapeutenausbildung an die Ausbildung eines Facharztes angeglichen werden, ohne dass wichtige inhaltliche Differenzen zur (Fach-)Arztausbildung berücksichtigt werden.

Der Gesetzentwurf sieht im Anschluss an die Approbation eine nicht näher definierte Weiterbildung vor, die zur Teilnahme an der Leistungserbringung berechtigt. Diese Weiterbildung wird allerdings nicht als allgemeine Voraussetzung für die Behandlung von Patienten umgesetzt. Der PKV-Verband fordert daher eine gesetzliche Klarstellung, dass die Behandlung aller Patienten die Absolvierung der Weiterbildung (Fachkundenachweis) voraussetzt.

Zeitplan:

 

4.1.19

Referentenentwurf

27.2.19

Kabinett

12.4.19

1. Durchgang Bundesrat

9.5.19

1. Lesung Bundestag

15.5.19

Öffentliche Anhörung

26./27.9.19

2./3. Lesung Bundestag

 

 

 

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