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Argumentationsbroschüre

„Vorsicht: Bürgerversicherung. Anspruch und Wirklichkeit einer politischen Idee."  Kurzfassung (PDF) / Langfassung (PDF)

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Zahlen zur privaten Krankenversicherung

Die Krankenversicherung (die so genannte "Krankheitsvollversicherung") ist die Hauptversicherungsart der PKV. Ihr Anteil an den gesamten Beitragseinnahmen der Branche in Höhe von 33,3 Mrd. Euro im Jahr 2010 beträgt rund 72 Prozent.

8,90 Millionen Menschen in Deutschland (rund 10 Prozent der Bevölkerung) hatten Ende 2010 eine private Vollversicherung. 

 

Nettoneuzugang von Versicherten in der PKV

  2010 2009 Veränderung absolut Veränderung in Prozent
vollversicherte Personen 8,90 Mio. 8,81 Mio. + 84.700 + 1,0

vorläufige Werte für das Geschäftsjahr 2010; Stand: 01.06.2011

Versichertenstruktur in der Krankheitsvollversicherung 2010

  absolut in Prozent
Frauen mit Beihilfe 1.6785.700 18,95
Frauen ohne Beihilfe 1.069.300 12,02
Frauen gesamt 2.755.000 30,97
Männer mit Beihilfe 1.756.000 19,74
Männer ohne Beihilfe 2.758.500 31,01
Männer gesamt 4.514.500 50,75
Kinder mit Beihilfe 784.600 8,82
Kinder ohne Beihilfe 841.500 9,46
Kinder gesamt 1.626.100 18,28
mit Beihilfe gesamt 4.226.300 47,51
ohne Beihilfe gesamt 4.669.300 52,49

Werte für das Geschäftsjahr 2010; Stand: 01.06.2011

Wanderungsbewegung zwischen PKV und GKV

  Veränderung
  2010 2009 absolut in Prozent
Übertritte zur PKV 227.800 288.200 - 60.400 - 21,0
Abgänge zur GKV 151.900 146.500 + 5.400 + 3,7
Differenz 75.900 141.700 - 65.800 - 46,4

vorläufige Werte für das Geschäftsjahr 2010; Stand: 01.06.2011

Zusatzversicherungen

Zusatzversicherungen haben in den vergangenen Jahren einen deutlichen Bestandszuwachs erfahren. Ursächlich dafür sind insbesondere zwei Faktoren: Durch die Einschnitte in den Leistungskatalog der GKV halten immer mehr Menschen eine zusätzliche Absicherung für notwendig. Zudem sind seit dem GKV-Modernisierungsgesetz im Jahr 2003 Kooperationen zwischen gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen möglich geworden. Das hat den Abschluss einer privaten Zusatzversicherung  für viele Menschen leichter gemacht.

Entwicklung bei den Zusatzversicherungen

  Veränderung
  2010 2009 absolut in Prozent
Zusatzversicherungen 21,91 Mio. 21,48 Mio. + 427.800 + 2,0

vorläufige Werte für das Geschäftsjahr 2010; Stand: 01.06.2010

 

Hier sind Doppelzählungen enthalten: Es kann nicht nachvollzogen werden, ob die Versicherten mehrere Zusatzversicherungen bei verschiedenen Unternehmen abgeschlossen haben oder bei einem Unternehmen privat vollversichert und bei einem anderen Unternehmen außerdem zusatzversichert sind.

Zusatzversicherungen zum GKV-Schutz

  Veränderung
  2010 2009 absolut in Prozent
ambulante Tarife 7,61 Mio. 6,76 Mio. + 1851.500 + 12,6
Tarife für Wahlleistungen im Krankenhaus 5,64 Mio. 5,57 Mio. + 78.100 + 1,4
Zahntarife 12,75 Mio. 12,38 Mio. + 365.700 + 3,0
insgesamt1 16,51 Mio. 16,12 Mio. + 394.900 + 2,4

vorläufige Werte für das Geschäftsjahr 2010; Stand: 01.06.2011

 

1 Ein Versicherter kann durchaus mehrere Tarife abschließen. Er wird in diesem Fall mehrfach gezählt. Für die Gesamtposition wird er jedoch nur einmal registriert.

Auslandsreisekrankenversicherung

  Veränderung
2010 2009 absolut in Prozent
23,13 Mio. 24,77 Mio. - 1.638.800 - 6,6

vorläufige Werte für das Geschäftsjahr 2010; Stand: 01.06.2011

Beitragseinnahmen nach Versicherungsarten 2010 in Prozent

Versicherungsart

Anteil an Gesamtbeitrags-

einnahmen in Prozent

Krankheitsvollversicherung 72,7
Pflegeversicherung 6,3
Zusatzversicherungen zum GKV-Schutz 13,0
sonstige Zusatzversicherungen (Krankentagegeld, Krankenhaustagegeld, Pflegezusatz) 6,3
Besondere Versicherungsformen 2,0

vorläufige Werte für das Geschäftsjahr 2010; Stand: 01.06.2011

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PKV-Zahlenbericht 2010/2011

Die aktuellen Zahlen der Branche im Überblick: Zahlenbericht 2010/2011 (PDF).