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PKV Publik 09/2008

AUS DER PKV

Stiftung für Seelische Gesundheit „erbt“ 410.000 Euro

Gut vier Jahre nach ihrer Gründung kann sich die Stiftung für Seelische Gesundheit über eine bedeutende Finanzspritze freuen: In Anwesenheit von Fachärzten und Journalisten hat ihr der leitende Arzt des PKV-Verbandes, Prof. Jürgen Fritze, einen symbolischen Scheck über 410.000 Euro überreicht. Damit verdreifacht sich das Stiftungsvermögen annähernd auf 620.000 Euro.

Die feierliche Übergabe fand am 27. November 2008 im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin statt. Das Geld entstammt dem Stiftungsvermögen des Deutschen Instituts für Rationale Medizin (DIRM), das zu diesem Zweck aufgelöst worden war. Am DIRM waren der PKV-Verband als Stifter sowie Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung, der Verband der Ärzte Deutschlands e.V. (Hartmannbund) und der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V. (NAV) als Zustifter beteiligt.

Die Stiftung für Seelische Gesundheit setzt sich mit ihren Mitteln für eine bessere Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und vor allem für deren Entstigmatisierung ein. Es gelte, so Prof. Fritze, „Hürden abzubauen, die eine sachgerechte Behandlung behindern“. Denn nach den Worten von DGPPN-Präsident Prof. Wolfgang Gaebel haben psychisch Kranke noch immer unter starken gesellschaftlichen Vorurteilen zu leiden.dl
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