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PKV Publik Ausgabe 09/2007

PKV UND GESUNDHEIT

Aids bleibt für immer – wenn wir nur am Welt-Aids-Tag daran denken

Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember hat der PKV-Verband auf wiederum vielfältige Weise vor den Ansteckungsgefahren gewarnt. Zugleich informierte er über sein anhaltendes Engagement in der Prävention von HIV und Aids.

Nach wie vor gehört Aids zu den größten gesundheitlichen Bedrohungen unserer Zeit: Aktuell leben in Deutschland etwa 59.000 Menschen mit einer HIV-Infektion oder einer Aids-Erkrankung. Nach Schätzung des Robert Koch-Instituts haben sich im Jahr 2007 etwa 3.000 Menschen neu infiziert, das sind rund fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Damit liegt Deutschland im besorgniserregenden Trend weltweit zunehmender Infektionsraten. Doch anstatt mit erhöhter Wachsamkeit begegnet man dem Thema auch hierzulande offenbar mit einem gewissen Überdruss.Gerade Jugendliche neigen aus Unwissenheit oder in dem falschen Glauben an die Wirksamkeit neuer Medikamente zu einem sorglosen Verhalten.


Auch unter PKV-Versicherten steigen die Infektionszahlen

Der Anteil der HIV-Infizierten im Versicherungskreis der PKV ist im Vergleich zur Gesamtbevölkerung relativ hoch.Die Zahl der Neuinfektionen bei privat Versicherten steigt bereits seit dem Jahr 2003 an und erreichte 2006 mit 870 Personen einen neuen, traurigen Rekord. Auch die Zahl der Aids-Todesfälle unter den privat Krankenversicherten ist – trotz verbesserter Behandlungsmöglichkeiten – im vergangenen Jahr mit 79 Personen erstmals seit 2003 wieder gestiegen.


Vor diesem Hintergrund hat sich die PKV bereits im Jahre 2005 zu einem starken Engagement in der Prävention von HIV und Aids entschlossen. Seitdem stellen die privaten Krankenversicherungen in Deutschland der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) jährlich 3,4 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere 100.000 Euro im Jahr erhält die Deutsche Aids-Stiftung für ihre Arbeit.


Die BZgA kann mit Unterstützung der PKV ihre Aids-Aufklärung deutlich ausbauen und wieder verstärkt in breitenwirksame wie auch in zielgruppenorientierte Maßnahmen investieren. Beispiele dafür sind die deutschlandweite Plakatierung der „Mach’s mit“-Kampagne sowie die Produktion von Kinospots, mit denen vor allem Jugendliche angesprochen werden. Die Mittel, die das Bundesgesundheitsministerium der BZgA für die Aids-Aufklärung bereitstellt, werden durch die PKV deutlich aufgestockt. Damit ist auch wieder die dringend notwendige, wiewohl sehr kostenintensive Ansprache der breiten Öffentlichkeit möglich.


Gemeinsam stark – gemeinsam gegen Aids

Auch im Jahr 2007 unterstützt die PKV die Gemeinschaftsaktion „Gemeinsam gegen Aids“ der BZgA, der deutschen Aids-Hilfe, der Aids-Stiftung sowie des Bundesgesundheitsministeriums. Im Rahmen dieser bundesweiten Plakat-Kampagne engagieren sich Prominente wie Eisschnellläuferin Anni Friesinger, Schauspielerin Christiane Paul (siehe Foto) und Fußballnationalspieler Philipp Lahm gemeinsam gegen Aids. Diese Kampagne ist im Dezember 2007 in ganz Deutschland auf Plakaten, in Anzeigen, auf Gratispostkarten und als Internet-Banner zu sehen.


Eigene Plakataktion der PKV

Seit 2005 präsentiert die PKV jedes Jahr zum Welt-Aids-Tag ein Aufsehen erregendes Plakat in der Mitte Berlins. Das diesjährige Riesenposter hing in der Straße "Unter den Linden" unweit des Brandenburger Tores. Mit dem Plakatmotiv, das auch auf dem Titel dieses Heftes abgebildet ist, informierte die PKV vier Wochen lang über ihr Engagement in der Aids-Aufklärung und appellierte an Öffentlichkeit und Politik zugleich, nicht nur am Welt-Aids-Tag an diese Krankheit zu denken. Das Motiv wurde außerdem per Postsendung mit beigefügter Aids-Schleife an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die Gesundheitsministerien von Bund und Ländern sowie Medienvertreter verschickt.


olb
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