Die offizielle Zeitschrift der PKV erscheint neunmal jährlich in einer Auflage von über 46.000 Exemplaren. In den Berichten und Hintergründen zur Gesundheitspolitik und zum privaten Krankenversicherungsschutz kommen regelmäßig auch verbandsexterne Stimmen aus Politik, Wissenschaft und Gesundheitswesen zu Wort.
AUS DER PVK
Zum Ende des Jahres 2007 lag der Nettoneuzugang in die private Krankenvollversicherung mit 59.900 Personen um die Hälfte niedriger als im Vorjahr. Deutlich gestiegen ist hingegen die Zahl der Zusatzversicherungen. Insgesamt 1,4 Millionen entsprechende Verträge wurden im vergangenen Jahr neu abgeschlossen. Mit der starken Nachfrage nach Zusatzversicherungen reagieren die Menschen erkennbar auf die Einschnitte des Gesetzgebers in den Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen in den vergangenen Jahren. mehr...
PKV UND RECHT
Fristgerecht zum Ende des vergangenen Monats haben 30 private Krankenversicherer Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) eingelegt. Diese Unternehmen repräsentieren zusammen rund 95 Prozent der Privatversicherten. Gemeinsam wehren sie sich gegen die massiven Belastungen der privaten Krankenversicherung (PKV) durch die jüngste Gesundheitsreform. mehr...
PRÄVENTION
Die private Krankenversicherung (PKV) wird sich freiwillig in einem breit angelegten Präventionsprojekt zur Bekämpfung von Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen engagieren. Dafür wird sie schon im Startjahr rund zehn Millionen Euro bereitstellen. Damit bauen die privaten Krankenversicherer ihr Engagement in der Primärprävention deutlich aus. mehr...
Mit seinem Mitte März veröffentlichten Beschluss vom 13. Februar 2008 (Az: 2 BvL 1/06) hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Beiträge zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung zu dem von der Verfassung geschützten Existenzminimum gehören. Damit sind sie von der Einkommensteuer zu verschonen, sprich: absetzbar. Dies wird insbesondere privatversicherte Familien freuen. mehr...
Während in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kurzwirksame Insulinanaloga seit Februar 2008 auch für Diabetes-Typ1 Patienten nur noch in Ausnahmefällen oder bei Existenz von Rabattverträgen erstattet werden, müssen Privatversicherte keine Umstellung befürchten. Eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) zeigt, dass diese Medikamente bereits im vergangenen Jahr eine größere Bedeutung als in der GKV aufwiesen. mehr...
MEINUNG
Während die Bundesregierung stolz die Rückkehr von 100.000 Nichtversicherten in die gesetzliche Krankenversicherung meldet, machen viele Krankenkassen eine andere Rechnung auf: In der Regel wird die Wiederaufnahme in die ehemalige Krankenkasse erst dann beantragt, wenn konkrete Leistungen beansprucht werden oder wurden. mehr...