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SEINE DURCHLEUCHT

Seine Durchleucht

Für seine Gattin war der Entdecker der durchleuchtenden Strahlen nur schwer durchschaubar. Nicht einmal von der eigenen Ehefrau ließ sich Wilhelm Conrad Röntgen (1845 – 1923) entlocken, was ihn im November 1895 andauernd in sein Labor trieb. Tatsächlich hatte der Physiker allen Grund, sich bedeckt zu halten: Dass er die Knochen seiner eigenen Hand auf einem Fluoreszenzschirm gesehen hatte, war derart gespenstisch, dass selbst ein so nüchterner Wissenschaftler wie Röntgen an seinem Verstand zweifelte. Erst nach etlichen Versuchen war er sich sicher, eine Strahlung entdeckt zu haben, mit der man sogar lebendes Gewebe durchleuchten konnte. Eine Entdeckung, wie gemacht für die Diagnose von Knochenbrüchen, Gallensteinen oder Lungenkrankheiten. Röntgen – durch und durch Idealist – verzichtete auf ein Patent und stellte die Nutzung seiner Strahlen allen Interessierten frei.

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Gesundheit braucht Vordenker

Ein Lotterie-Erlös ermöglichte das noch nie Dagewesene.

Der Erzeuger

Als die Weltsensation gelang, vergaß er vor Glück, der Welt Bescheid zu sagen.

Der Herz-Lungen-Maschinist

Mit einem gewagten Versuch rettete er das Leben seiner Tochter.

Der Antibakterielle

Er wusste mehr über Blut als alle anderen.

Der Kaltblütige

Er erfand einen biomechanischen Muntermacher.

Motiv Krebs-Prophet

Maßlos war er nur in einem: in seiner Kritik an der etablierten Ärzteschaft.

Der Feindosierer

Der König höchstselbst versteckte den Chirurg in seinem Kleiderschrank

Der Wundheiler

Er führte die weltweit erste erfolgreiche Herztransplantation durch.

Der Herzbube

Es war pure Zuversicht, die ihm auf den Magen schlug.

Der Magenputzer

Frische Luft tut nicht allen gut.

Der Immunisierer

Er empfahl Zitronensaft und Sauerkraut.

Der Zitronator

Er wollte ein paar Webfehler finden.

Der Mikro-Kosmonaut

Bevor er seine Patientinnen retten konnte, musste er eine grausige Entdeckung machen.

Der Saubermann

Er schrieb alles, außer Geschichte.

Der Publizist

Seine Idee war spitze, aber in der Universitäts-Hierarchie stand er ganz unten.