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DER HERZ-LUNGEN-MASCHINIST

Als die Weltsensation gelang, vergaß er vor Glück, der Welt Bescheid zu sagen.

John Gibbon (1903 - 1973) leitete am 6. Mai 1953 als erster Arzt erfolgreich den Blutkreislauf einer Patientin durch eine Maschine, um am stillgelegten Herzen operieren zu können. Doch selbst die größten Koryphäen der Herzchirurgie erfuhren monatelang nichts davon. Schon als junger Arzt war Gibbon bei der Betreuung einer todkranken Embolie-Patientin auf die Idee gekommen, den Blutkreislauf außerhalb des Körpers im Fluss zu halten. Fast ein Vierteljahrhundert brauchte er, um eine Apparatur zu entwickeln, die der Komplexität des menschlichen Kreislaufs gerecht wurde.

Heute sind Herz-Lungen-Maschinen medizinischer Standard und kommen in Deutschland bei tausenden Herzoperationen jährlich zum Einsatz.

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Gesundheit braucht Vordenker

Ein Lotterie-Erlös ermöglichte das noch nie Dagewesene.

Der Erzeuger

Mit einem gewagten Versuch rettete er das Leben seiner Tochter.

Der Antibakterielle

Er wusste mehr über Blut als alle anderen.

Der Kaltblütige

Er erfand einen biomechanischen Muntermacher.

Motiv Krebs-Prophet

Maßlos war er nur in einem: in seiner Kritik an der etablierten Ärzteschaft.

Der Feindosierer

Der König höchstselbst versteckte ihn in seinem Kleiderschrank, denn er war der erfolgreichste Chirurg seiner Zeit.

Der Wundheiler

Er entdeckte eine Strahlung, die den Menschen durchleuchtet.

Seine Durchleucht

Es war pure Zuversicht, die ihm auf den Magen schlug.

Der Magenputzer

Er führte die weltweit erste erfolgreiche Herztransplantation durch.

Der Herzbube

Frische Luft tut nicht allen gut.

Der Immunisierer

Er empfahl Zitronensaft und Sauerkraut.

Der Zitronator

Er wollte ein paar Webfehler finden.

Der Mikro-Kosmonaut

Bevor er seine Patientinnen retten konnte, musste er eine grausige Entdeckung machen.

Der Saubermann

Er schrieb alles, außer Geschichte.

Der Publizist

Seine Idee war spitze, aber in der Universitäts-Hierarchie stand er ganz unten.