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PKV ist eine unverzichtbare Säule des deutschen Gesundheitssystems

Unser Gesundheitswesen hat viele Vorteile aus dem Nebeneinander von privater und gesetzlicher Krankenversicherung. Beide bekennen sich dazu, für die Bürger und Versicherten ein leistungsfähiges Gesundheitssystem sicherzustellen. Dazu handeln sie in gemeinsamer Verantwortung.

 

PKV und GKV stehen aber auch in gegenseitiger Konkurrenz um die besseren Lösungen. Die dirigistisch gesteuerte GKV braucht ein liberales Wettbewerbspendant. So tritt beispielsweise im Wettbewerb zwischen PKV und GKV die Kostenerstattung gegen die Sachleistung an.

 

Zugleich bringen die privaten Krankenversicherungen Innovationen voran: Viele medizinischen Innovationen von der Pharmakologie über die Verfahrenstechnik bis hin zur Medizintechnik werden zunächst bei PKV-Versicherten angewandt und erstattet. Erst später gelangen sie häufig in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine starke PKV sorgt so für Innovationen, von denen alle profitieren können.


Trotzdem ist die PKV gegen eine Zweiklassen- und eine Wartelistenmedizin in Deutschland. Zahlreiche ausländische Beispiele zeigen, dass sich in einem staatlichen Einheitssystem ein zweiter Gesundheitsmarkt mit besseren Ärzten und leistungsfähigeren Krankenhäusern nur für Privatzahler aufbaut und die anderen vor der Tür bleiben.

 

Die PKV tritt dafür ein, dass alle Ärzte und Krankenhäuser für alle Patienten geöffnet bleiben. Eine starke PKV ist Partner für ein gemeinsames Versorgungssystem für privat und gesetzlich Versicherte. Mehr Service und bessere Leistungen kann es allerdings nur in dem breit gefächertem Angebot der PKV geben.

Davon profitieren alle Menschen, unabhängig davon, ob sie gesetzlich oder privat versichert sind.

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